Arbeitnehmer stehen unter Strom

Nicolai Koch

Von zehn Deutschen empfinden sechs ihr Leben als stressig. Dieses Ergebnis zeigt die aktuelle Stressstudie der Techniker Krankenkasse, „Bleib locker, Deutschland“. Besonders auffällig in den Umfragewerten ist, dass zwei Drittel aller Berufstätigen ihren Job als größten Stressfaktor bewerten. Nun ist Stress im Job per se nichts schlechtes, doch werden beispielsweise Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten, ein hoher Zeit- und Termindruck und persönliche Unzufriedenheit von der Ausnahme zur Regel, leidet die Gesundheit. Entscheidend ist, den Stressphasen regelmäßig Phasen der Ruhe und Entspannung entgegenzusetzen. Wir Deutschen scheitern zunehmend daran.

Work-Life-Balance im Fokus

Vor allem im Wechselverhältnis zwischen Arbeit und Freizeit liegt Spannung. Immer mehr verwischen die Grenzen, jeder Dritte kann nach Feierabend und am Wochenende nicht richtig abschalten. Dies belastet Physis, wie auch Psyche des Menschen. Wer immer auf Bereitschaft ist, verkürzt die eigenen Ruhepausen zu Lasten der Gesundheit. „Je höher der Stresslevel, desto mehr Beschwerden haben die Menschen“, warnt Forsa-Geschäftsführer Professor Manfred Güllner. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Erschöpfung treten bei gestressten Menschen häufiger auf als bei weniger gestressten. Der selbe Zusammenhang zeigt sich bei seelischen Beschwerden, die in Depressionen oder einem Burn-Out-Syndrom münden können.

Grafik/Quelle: Stress-Studie der Techniker Krankenkasse 2013

Grafik/Quelle: Stress-Studie der Techniker Krankenkasse 2013

Aktiv die eigenen Gesundheit stärken

Ausschlaggebend, wie der Körper auf Stress reagiert, ist vor allem die innere Einstellung und der individuelle Umgang mit den Stressfaktoren. Wer gelernt hat, achtsam zu sein und auf die Signale des eigenen Körpers zu reagieren, kann negativen Stress vermeiden und vorbeugen. Wege dorthin gibt es viele – gerne begleiten wir Sie auf Ihrem ganz persönlichen. Denn wer gesund ist, fühlt sich besser.

Die vollständige TK-Stressstudie „Bleib locker, Deutschland!“, können Sie sich hier kostenfrei ansehen.

Bleiben Sie gesund,

Ihr Nicolai Koch