Muskel-Skelett- und psychische Erkrankungen Nr. 1 bei Arbeitsunfähigkeit

Nicolai Koch

Laut den Zahlen des BARMER Gesundheitsreport 2013, beträgt der Krankenstand der Versicherten etwa 4,6 Prozent und ist damit gegenüber den Zahlen des Vorjahres weiter gestiegen. Wenn ein Arbeitnehmer erkrankt, so fehlt er im Mittel mehr als 14 Tage, so die Erhebung.

Der größte Anteil der Fehlzeiten fällt hierbei auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. In 23,1 Prozent der Fälle liegt eine solche Erkrankung vor. Das allein macht durchschnittlich knapp vier Fehltage pro Person in einem Jahr aus. Hinzu kommen unter anderem weitere Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen hinzu. Aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen fehlen Arbeitnehmer etwas mehr als drei Tage pro Jahr. Beachtenswert ist besonders, dass diese Fehlzeiten zwar relativ gesehen mit 18,8 Prozent hinter Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems liegen, tritt eine solche Erkrankung aber auf, so fehlt der Arbeitnehmer im Schnitt etwa 45 Tage.

Gesundheit nachhaltig stärken

Allein auf die Diagnose „Rückenschmerzen“ fallen laut der Erhebung 6,8 Prozent aller Fehltage. Statistisch gesehen ist jeder Erwerbstätige einmal im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen krankgeschrieben. Berufstätige Männer leiden häufiger unter Rückenschmerzen, als Frauen.

Eigene Darstellung, Daten: Gesundheitsbericht 2013 BARMER GEK

Eigene Darstellung, Daten: Gesundheitsbericht 2013 BARMER GEK

Diese Zahlen untermauern das Problem, dessen sich viele Unternehmen ausgesetzt sehen. Doch noch fehlt es den Unternehmen häufig an konkreten Handlungshilfen, um die Krankenstände zu senken, die Mitarbeiter zu stärken und die Betriebsgesundheit zu fördern.

Dabei können beispielsweise zwei Bewegungspause von je fünf Minuten pro Tag reichen, um einen positiven Effekt für die Gesundheit der Mitarbeiter zu erzielen. Über in kleine Übungen verpacktes Wissen zu Themen wie zum Beispiel Burn-Out kann auch die Mentale Gesundheit der Mitarbeiter aktiv gefördert werden. So profitiert am Ende nicht nur jeder Mitarbeiter, sondern auch das Unternehmen, das sich für einen gesunden Arbeitsalltag einsetzt.

Wir beraten Sie gerne, wie auch Sie in Ihrem Unternehmen in nur wenigen Schritten die Gesundheit fördern können.

Den Barmer Gesundheitsreport 2013 mit weiteren Informationen und Anregungen können Sie sich hier vollständig und kostenfrei herunterladen.

Bleiben Sie gesund und alles Gute,

Ihr Nicolai Koch